Neue Artikel:

Konzeption

 2015

Auszug aus der Konzeption des

Kindergartens & Familienzentrums

“Arche“

 

Großes Schild Familienzentrum / Kindergarten 

In Zusammenarbeit mit dem Träger und dem Team des Kindergarten „Arche“

    

Diese Darstellung der Arbeit in unserer Einrichtung ist ein Auszug aus unserer Konzeption.

Sollten Sie an der kompletten Fassung interessiert sein, können Sie diese gerne ,nach Vereinbarung, im Haus einsehen.

 

Unser Kindergarten „Arche“ ist Kern des Familienzentrums

 

Der Träger unserer Kindertagesstätte ist die evangelische Kirchengemeinde Aldenhoven, Martinusstr. 25.

Unsere Einrichtung bietet Platz für zwei Kindergruppen.

Wir sind in der Lage 12 Kindern ab 1 Jahr  und 25 Kindern im Alter von 3-6 Jahre eine Betreuung anzubieten.

Darüber hinaus können wir 1 Kind mit einer Behinderung in einer Einzelintegration betreuen.

Sowohl die evangelischen Tageseinrichtungen als auch die evangelische Kirchengemeinden haben für sich ein Leitbild entwickelt, an dem sich u.a. unsere Konzeption orientiert

 

Unser pädagogisches Team

„Die Arche“ versteht sich als Bildungseinrichtung einer zeitgemäßen Elementarpädagogik.Im Sinne einer ganzheitlichen Förderung und Begleitung kindlicher Entwicklung, legen wir gemeinsam mit dem Träger besonderen Wert auf gut qualifizierte Fachkräfte .  So sind alle pädagogischen Mitarbeiterinnen ausgebildete Erzieherinnen mit verschiedenen Zusatzqualifikationen in  unterschiedlichen Bereichen wie z.B. interkultureller Arbeit, Psychomotorik, Integration und Heilpädagogik. Seit dem Bestehen unserer Nestgruppe sind die pädagogischen Fachkräfte für die  Betreuung der jungen Kinder durch Fortbildungen im U3 Bereich qualifiziert.

Unser Team besteht derzeit aus 8 Erzieherinnen und 1 Ergänzungskraft mit pädagogischer Qualifikation, die im Mittags – und Nachmittagsbereich gruppenübergreifend tätig ist. Eine Erzieherin mit Studium zum psychologischen Coach, psychosozialer und systemischen Familienberatung und AD(H)S – Trainer leitet die Einrichtung.

Zeitweise helfen uns Praktikantinnen bei der Betreuung der Kinder.

Unser Team wird tatkräftig durch verschiedene Spiel – und Lernangebote ehrenamtlicher aktiver Eltern, Senioren und Jugendlicher unterstützt.

 

Unsere Öffnungszeiten :

Unsere Einrichtung ist durchgehend von 7.15 Uhr bis 16.15 Uhr geöffnet.

Mit der Betreuung für Kinder unter 3 Jahren und der Möglichkeit der Ganztagsbetreuung für alle Kinder, erleichtern wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Bei uns können folgende Betreuungszeiten wählen:

  • 25 Stunden
  • 35 Stunden Blocköffnungszeit mit Übermittagsbetreuung
  • 35 Stunden ohne Übermittagsbetreuung
  • 45 Stunden ganztags, mit Übermittagsbetreuung

 

Wir über uns :

Unser Kindergarten ist eine evangelische Einrichtung.

Im Leben der Kirchengemeinde haben wir einen festen Platz .

Wir feiern die christlichen Feste und gestalten verschiedene Familiengottesdienste.

Wir leben und erleben biblische Geschichten.

Religiöse Erziehung wird u.a. von Pfarrer Cervigne gestaltet.

Da wir versuchen, die Welt und das Leben von Gott zu betrachten, erleben wir die religiöse Erziehung in allen Situationen unseres Kindergartenalltags.

Das Vermitteln von christlichen Werten, die Nächstenliebe, die Achtung vor dem Anderen, Eigenschaften wie Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft anderen gegenüber, Umgangsformen untereinander sind ebenso Schwerpunkte unserer religionspädagogischen Erziehung.

Wir ermöglichen den Kindern die Begegnung mit den verschiedenen Kulturen.

Wir möchten den ausländischen Kindern das Lernen der deutschen Sprache neben ihrer Muttersprache ,so einfach wie möglich machen.

Gleich welcher Religion, Herkunft oder Hautfarbe- jeder wird in unserer Einrichtung akzeptiert und angenommen, so wie er ist.

Wir nehmen jedes Kind dort an, wo es steht und lassen ihm die bestmögliche Förderung in allen Bereichen zuteil werden.

Wir wollen die Kinder sensibel machen für die Schöpfung.

Sie sollen sich daran erfreuen und sie bewahren.

Die Kinder erfahren Natur, sie bestaunen und schätzen das Wunder des Lebens und nehmen es mit allen ihren Sinnen wahr.

 

Unser Bild vom Kind

Unser pädagogisches Wirken basiert auf der Erkenntnis einer offenen, annehmenden, freundlichen Atmosphäre als Grundvoraussetzung, um eine gelingende Beziehung zum Kind aufzubauen. Auf dieser Basis entsteht eine vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Kind und dem Pädagogen als eine elementare Voraussetzung für Lernprozesse.

  • Wir stellen durch unser erzieherisches Handeln das Wohlbefinden des Kindes sicher.
  • Die Umgebung in der Einrichtung wird so gestaltet, dass sich das Kind zu Hause fühlt und es selbst sein kann.
  •  Wir schaffen Situationen und Anlässe, in denen Kinder aktiv werden, am Geschehen beteiligt sind und vor allem selbst Erfahrungen sammeln.
  • Wir sorgen für einen gut strukturierten und verlässlichen Tagesablauf, mit Kindern vereinbarten Regeln, wiederkehrenden Ritualen und ein Maximum an Freiheit
  • Wir setzen an den Interessen, aktuellen Themen und Stärken der Kinder an, fördern gemeinsame Aktivitäten, Handlungen sowie Gespräche und gestalten bewusst die Bildungsräume in der Einrichtung.

 

Daher ist der Schwerpunkt unserer Arbeit: Das Kind!! Ihr Kind !! 

Damit sich die Kinder bei uns geborgen fühlen  und sich engagieren, wollen wir :

  • für das Kind eine Bezugsperson sein, zu der es Vertrauen aufbauen kann
  • die Kinder als Persönlichkeiten ansprechen und sie als Partner ernst nehmen
  • die Fähigkeiten der Kinder entdecken,fördern und ausbauen
  • zahlreichen, gemeinsamen Projekten Raum geben
  • den Kindern einen großen Freiraum bieten, in dem sie selbständig werden können
  • Regeln gemeinsam aufstellen, Grenzen abstecken, um sich in einer Gemeinschaft zurecht zu finden
  • Den Kindern einen Raum bieten, in dem sie vorbehaltlos miteinander oder alleine, angstfrei und wertfrei das tun können, was ihnen am wichtigsten ist und wodurch sie am meisten lernen:   SPIELEN !

 

Unser Gruppenleben :

In unserer Einrichtung arbeiten wir nach einem teiloffenen Konzept. Das bedeutet, dass jedes Kind einer Stammgruppe ,sowie festen Bezugspersonen zugeordnet ist. 

Täglich in der Zeit zwischen 9.00-9.30 Uhr findet in den Gruppen ein Morgenkreis statt. Hier finden Absprachen mit den Kindern über Spielort und Spielpartner statt. Die Kinder können sich im Haus für verschiedene Aktionsbereiche z.B. Rollenspielbereich, Kreativbereich, Bücherei, Konstruktionsbereich entscheiden. Darüber hinaus haben sie die Gelegenheit ins Freispiel zu wechseln, oder an gezielten Kleingruppenangeboten teilzunehmen. Die teiloffene Arbeit bietet aufgrund ihrer Struktur, Abläufen, sowie der unterschiedlich angebotenen Bereiche und Anforderungen dem einzelnen Kind die Möglichkeit sich zu entdecken, Vorlieben zu erkennen und bewusst Entscheidungen zu treffen.

Eingewöhnungszeit für Kinder ÜBER und Unter 3 Jahre

Ohne Eltern geht es nicht !!!!  

Um den Kindern den Einstieg in den Kindergarten zu erleichtern, bedarf es einer engen Zusammenarbeit mit den Eltern, besonders während der wichtigen Eingewöhnungszeit.

In enger Kooperation mit den Eltern achten wir auf eine behutsame und individuelle Eingewöhnung. Hierbei orientieren wir uns am sog. „Berliner Modell“ von Kuno Beller.

Der Aufbau einer solchen Beziehung wird ganz individuell gestaltet.

Wichtig ist dass die Eltern sich für die Eingewöhnung ZEIT nehmen. Wir gehen auf den Tagesrhythmus der Kinder ein, indem wir die individuellen Schlafens-und Essenszeiten übernehmen. Das Kind sollte gesund sein, Krankheiten erzeugen Stress. Eine Bezugsperson sollte in der ersten Zeit, wenn das Kind schon alleine im Kindergarten bleibt, telefonisch  erreichbar sein .

Während der ganzen Eingewöhnungszeit bleiben Erzieherinnen und Eltern in stetem Kontakt und Austausch, um die Reaktionen der Kinder entsprechend zu verstehen. Die Eingewöhnungszeit kann sich je nach dem Bedürfnis des Kindes um einige Tage verlängern, allerdings nicht verkürzen.

Um die individuellen Gewohnheiten, Wünsche und Rituale des Kindes kennenzulernen, werden wir mit den Eltern ein ausführliches Aufnahmegespräch führen.

 

Das Raumkonzept ist speziell auf die Bedürfnisse der Kinder beider Altersgruppe abgestimmt, d.h. wir bieten : 

  • Raum für Bewegung –Gelegenheit zum Springen und Klettern
  • Raum zur Entspannung
  • Altersentsprechende Materialien zur Persönlichkeitsentwicklung
  • Patz für Krabbler und Laufanfänger
  • Raum für Körpererfahrung
  • Raum und Zeit für Pflege und Ernährung
  • Verschiedene gruppenübergreifende Aktionsbereiche

 

Pädagogische Arbeit für die jungen Kinder:

Die jüngeren Kinder brauchen eine ganz spezielle Betreuung. Diese Aufgabe ist anspruchsvoller, als man sich im allgemeinen vorstellt .Die kleineren werden noch gewickelt, gefüttert und bedürfen am Anfang ihres Lebens einer besonderen Aufmerksamkeit. Ihre Abhängigkeit von den Erwachsenen darf aber nicht mit Hilflosigkeit verwechselt werden.

Wir als Erzieherinnen und auch die Eltern, die für kleine Kinder verantwortlich sind, müssen es ihnen ermöglichen, trotz Abhängigkeit, Selbstvertrauen zu entwickeln.

Obwohl sich ständig um sie gekümmert wird, darf das selbständige Handeln der Kinder nicht behindert werden; denn nur durch ihre eigenen Aktivitäten gewinnen sie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten .

 

Hineinwachsen in die altersgemischte Gruppe bedeutet :

  • Vertrautes Loslassen
  • Neues entdecken
  • Selbst –bewusst-werden !!!!!

 

Nachdem die Kinder sich in ihrer vertrauten Umgebung zurecht gefunden haben ,beginnt gerade für die jüngeren Kinder ein neuer Entwicklungsabschnitt. Fühlten sie sich in ihrer Stammgruppe bis jetzt ausreichend motiviert, suchen sie jetzt neue Herausforderungen im sozialen, emotionalen und kognitiven Bereich. Individuell erweitern die Kinder ihr Umfeld im Haus schon auf die Verkleidungsecke und auf den Maltisch im Kreativbereich. Sie lernen dort Kinder aus  der anderen Gruppe kennen.

Während des  Wechsels in die unterschiedlichen Aktionsbereiche werden die Kinder von  Erzieherinnen begleitet. Hier bietet sich die Möglichkeit des Kennenlernens anderer Bezugspersonen .So werden Beziehungen zu anderen Kindern und Erziehern aufgebaut, die den   jungen Kindern  Sicherheit geben.

 

Gruppenleben für die Ü3 Kinder

Wir gestalten unsere Angebote und Räume so, dass wir projektorientiert die Kinder ganzheitlich fördern können.

Dabei vertrauen wir auf das Selbstbildungspotential der Kinder, denn nur das, was dem Kind gerade von Interesse ist, kann es auch aufnehmen und begreifen.

Wir möchten mit den Kindern die Angebote so gestalten, dass sie nach ihren Neigungen und Vorlieben wählen ,aber auch kreativ und phantasievoll selbst Ideen umsetzen können.

Dabei stehen den Kindern folgende Bereiche zur Verfügung :

 

  • Musikalischer Bereich
  • Bilderbücher
  • Naturwissenschaftlicher Bereich
  • Gestaltender Bereich
  • Förderung durch Spiele und Bewegung
  • Psychomotorische Förderung
  • Religionspädagogischer Bereich
  • Alltagsintegrierte Sprachförderung

 

Interkulturelle Offenheit

Unsere Gesellschaft ist multikulturell. Diese Vielfalt ist nichts Ungewöhnliches mehr und gehört zum normalen Alltag. Interkulturelles Lernen bedeutet erst einmal kennen lernen unterschiedlicher Kulturen, Traditionen und Religionen, um dann dieses Neue mit in die eigenen Kultur einbeziehen zu können.

Ausländische Familien, die nach Deutschland gekommen sind, haben eine Gratwanderung zwischen Angleichung an die neuen gesellschaftlichen Verhältnisse und dem Festhalten an der eigenen Identität zu leisten. Im öffentlichen Leben werden viele Anpassungsleistungen abverlangt, im privaten Bereich bleiben die Traditionen des Heimatlandes oft lebendig.

In der Kindertagesstätte wird Fremdes in seiner Andersartigkeit integriert; die deutschen gesellschaftlichen Rituale und Traditionen werden erklärt und gelebt. Das Fremde bleibt in seiner Andersartigkeit präsent und wirkt als Bereicherung. Es bietet die Chance eines annähernden und verstehenden Umganges miteinander. Der persönliche Austausch und beispielsweise das Feiern der je eigenen Feste soll dieses Miteinander fördern und festigen.

 

Übergang Kindergarten – Grundschule

Die Vorbereitung auf die (Vor-)Schule erstreckt sich auf die gesamte Zeit, die ein Kind in der Kindertagesstätte verbringt. Sie ist eine ganzheitliche Erziehung, die alle Entwicklungsbereiche beinhaltet. Hierzu gehören der motorische, emotionale, soziale und kognitive Bereich. Alle diese Bereiche ergänzen sich.

Ganz wichtig für Vorschulkinder ist aber das Zutrauen zum eigenen Ich und in die eigenen Fähigkeiten, sich in eine Gruppe zu integrieren, Freundschaften zu schließen, Konflikte zu bewältigen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und den Ehrgeiz zu haben, kognitive und motorische Fähigkeiten weiterhin zu erweitern.

Gerade im letzten Jahr ist es für die Vorschulkinder wichtig, sich von den jüngeren Kindern abzugrenzen. Dazu treffen sich diese Kinder einmal pro Woche mit einer Erzieherin zum Projekt der schlauen Füchse. Gemeinsam mit den Kindern werden dann die Inhalte geplant bzw. erarbeitet. Die Kinder sollen diesem neuen Abschnitt mit Freude, Neugier und Selbstwusststein begegnen. Feste thematische Schwerpunkte dieser Arbeit sind unter anderem die Uhr, Verkehrserziehung, Feuerwehrbesuch, Erweiterung des sozialen Umfeldes, Kennenlernen einer Schule und des Schulalltages.

Aus den Interessen der Kinder werden dann im Laufe des Jahres Projekte entwickelt.

Ziel unserer Vorschularbeit ist es, selbstbewusste, neugierige und wissbegierige Kinder zu erziehen, die zum Abschluss unsere Tagesstätte  verlassen, um freudig in die Schule zu wechseln.

Eine intensive Verzahnung der Bildungsarbeit mit der Grundschule ist ein wichtiger Arbeitsauftrag. Aus diesem Grund finden regelmäßige Arbeitstreffen der Kindergärten und Grundschule statt.

 

Beobachten & Dokumentieren

Voraussetzung für eine zielgerichtete Bildungsarbeit und die angemessene Gestaltung von Spiel- und Lernprozessen ist eine fundierte Beobachtung des Kindes durch uns.

Dies geschieht bei den vielfältigen Spielanlässen mit anderen oder im Einzelspiel, aber auch bei angeleiteten Angeboten und Aktionen im Haus oder auf dem Außengelände. Daraus ergibt sich für jedes Kind bzw. für die Gruppe ein Handlungskonzept mit entsprechenden Lernzielen.

Alle Beobachtungen werden in einem Entwicklungsordner u.a. in Form des Portfolio festgehalten.

Die Kinder können ihr Portfolio mit den Fachkräften ansehen und besprechen. Im Dialog mit der Erzieherin setzen auch die Kinder ihrem Lernen Ziele, die sie dann eigenständig und mit viel Selbstvertrauen verfolgen können.

Die Bildungsdokumentation gehört den Kindern und deren Eltern. Es geht nicht um ein pädagogisch korrektes Vorzeigemodell, sondern um eine authentische Sammlung der Entwicklung des Kindes.

Sie unterstützt die Freude des Kindes am Lernen und zieht die Eltern in das Bildungsgeschehen mit ein. Einmal jährlich erhalten die Eltern zudem einen schriftlichen Entwicklungsbogen ihres Kindes.

Am Ende des Kindergartenbesuchs wird die Bildungsdokumentation den Eltern ausgehändigt.

 

Das Team

All das kann nur mit einem motivierten Team von professionellen Fachkräften geschehen.

Die Kindertagesstätte „Arche“ hat darauf von Anfang an Wert gelegt: Alle Mitarbeiterinnen setzen sich hohe pädagogische Ziele, vor allem aber Spaß an der Arbeit. Wir sind uns des wichtigen gesellschaftlichen Auftrages bewusst und arbeiten miteinander.

Das Team lernt und wächst gemeinsam, es bleibt lebendig und offen für Neuigkeiten. Teamentwicklung versteht sich dabei als Ausschöpfung aller persönlichen Ressourcen und einer gegenseitigen Wertschätzung. Konfliktbewältigungsstrategien gehören ebenso dazu wie Modelle der kollegialen Beratung und des Austauschs mit den Eltern.

Dazu sind regelmäßige Teamsitzungen vorgesehen: einmal in den jeweiligen Gruppenteams und zusätzlich im Kreis aller Pädagogen zur kollegialen Beratung und zur Organisation des Kindergartenalltages mit seinen vielfältigen Aufgabenbereichen.

Fortbildung ist ein auch vom Träger geförderter und geforderter Bestandteil der Teamarbeit. Nur durch eine fortgeschriebene Fachlichkeit können pädagogische Handlungskonzepte erweitert werden. Fortbildung stärkt die Professionalität und aktualisiert die Kenntnis

 

Partizipation –  gemeinsam Lösungen finden

 

Die Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung der Kinder am Alltag der Einrichtung ist für uns von großer Bedeutung. Die Kinder sollen altersgerecht an der Gestaltung des Tagesablaufes einbezogen werden. Das bedeutet für uns, sich mit den Bedingungen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen, die es gewährleisten, dass jedes Kind – ob U3 oder Ü3 sich tatsächlich beteiligen kann. Unsere Aufgabe besteht auch darin, dass Interesse der Kinder an Beteiligung zu wecken.

Unser Ziel ist, Kinder in möglichst viele Entscheidungsprozesse, die einerseits ihre Person und andererseits das alltäglichen Zusammenleben betreffen, mit einzubeziehen. Das bedeutet für unsere Arbeit, dass wir allen Kindern eigene Entscheidungen zugestehen, ohne dass wir sie dabei alleine lassen. Kinder sind nicht von Anfang an entscheidungsfähig, sie lernen eigene Meinungen zu bilden, dabei brauchen sie die Unterstützung und Begleitung von uns Erwachsenen.

  

Zusammenarbeit mit Eltern

In der Arbeit mit den Eltern sind uns ein intensiver Austausch und eine vertrauensvolle Kooperation besonders wichtig. Unsere Grundsätze in der Zusammenarbeit basieren auf der gemeinsamen Verantwortung für die Entwicklung, Erziehung und Bildung des Kindes.

Dafür bedarf es beiderseits eines offenen, wertschätzenden und vertrauensvollen Miteinanders, in dem auftretende Schwierigkeiten frühzeitig erkannt und Konflikte konstruktiv bewältigt werden können. Um dieses zu gewährleisten, bieten wir ein hohes Maß an Transparenz unserer Arbeit, eine offene Haltung gegenüber Kritik und Anregungen und viele Möglichkeiten für Gespräche und Austausch.

Dabei sind uns wichtig:

  • Eltern umfassend über die pädagogische Arbeit zu informieren (z.B.ausgewählte Themenelternabende, Fotos für die Dokumentation)
  • mit Eltern gegenseitige Erwartungen und Vorstellungen zu klären und transparent zu machen
  • regelmäßigen Austausch in Elterngesprächen und Tür- und Angelgesprächen zu führen
  • für Eltern einen Ort der Kommunikation und Begegnung mit anderen Eltern zu schaffen
  • dass Eltern und pädagogische Fachkräfte sich gegenseitig als Experten akzeptieren

 

Beteiligungsmöglichkeiten von Eltern

 

Ein Tag mit Kindern ist auch immer ein Tag mit Eltern.

So freuen wir uns, wenn Eltern das Angebot annehmen, sich mit ihrem Kind zu einem gemeinsamen Spiel in die Gruppe zu setzen, eine Tasse Kaffee zu trinken und sich mit uns zu unterhalten.

Dazu dient auch unser Elterncafé, in dem Eltern die Möglichkeit haben, sich in gemütlicher Atmosphäre ungezwungen zu unterhalten.

Unsere Arbeit ergänzt und unterstützt die Erziehung in der Familie.

Es ist uns daher besonders wichtig, dass die Eltern ihre eigenen Erfahrungen und Talente   (tanzen, nähen,backen,werken, uvm.) in die Kindergartenarbeit einbringen.

Dabei sind uns Großeltern, Freunde und Verwandte der einzelnen Familie herzlich willkommen.

Als Familienzentrum halten wir ein Angebot für die ganze Familie bereit, dass über die „reine Kindergartenbetreuung“ hinausgeht und Eltern und Familien neue Möglichkeiten im sozialen Miteinander eröffnet.

 

Elterngespräche

Elterngespräche sind uns besonders wichtig. Angefangen vom Tür und Angelgespräch über Entwicklungsgespräche bis hin zum Beratungsgespräch :

  • Das Aufnahmegespräch:

Das Aufnahmegespräch ist für uns von großer Bedeutung, es dient dem gegenseitigen Kennenlernen. In diesem Erstgespräch können Eltern ihre Erwartungen und Wünsche formulieren, sie bekommen Informationen zu den jeweiligen Gruppen, eine Übersicht über die Schließungszeiten und „Jahrestermine“ der Kita-Veranstaltungen und eine ausführliche Erläuterung zum Eingewöhnungskonzept der Kita.

  • Entwicklungsgespräche

In den Elterngesprächen werden die Vorstellungen über Entwicklung und Erziehung des Kindes ausgetauscht, um festzustellen, welche davon geteilt werden und welche neuen Ideen gemeinsam entwickelt werden können.

Zweimal im Jahr bieten wir Elterngespräche an, die einerseits die Ergebnissen der Beobachtungen des Kindes in seinem Kita-Alltag und andererseits die Beobachtungen der Eltern aus dem familiären Alltag beinhalten.

 

„Es ist normal, verschieden zu sein“- Einzelintegration in unserer Einrichtung

Pädagogische Arbeit in unserer Kindertagesstätte bedeutet für uns, sich immer wieder neu mit unserer Konzeption und unserer Arbeit auseinanderzusetzen und sie zu reflektieren.

Seit Sommer 2013 können in unserer Kindertagesstätte Kinder mit und ohne Beeinträchtigung von- und miteinander spielen und lernen .

Integration bedeutet für uns:

- sich aufeinander zu zubewegen – miteinander leben.

- die Wertschätzung eines jeden Kindes!

- jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit zu betrachten und mit allen seinen Stärken      Schwächen und Fähigkeiten zu akzeptieren und zu fördern.

- das Fördern gegenseitiger Akzeptanz von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen.

- ein niemals endender Prozess, der sich auf ALLE positiv auswirkt.

 

Rahmenbedingungen:

In unserem Haus können zwei Kinder mit erhöhtem Betreuungs-bzw.Förderbedarf aufgenommen werden.Das gesamte Team hat sich gemeinsam mit dem Gedanken der Einzelintegration auf professionelle Weise vorbereitet. Durch regelmäßige Teilnahme an Fort –und Weiterbildungen können die Mitarbeiterinnen in multiprofessioneller Weise Kinder mit und ohne Beeinträchtigung im pädagogischen Alltag begleiten. Für die Betreuung der Kinder mit Beeinträchtigung stehen eine Heilpädagogin  und eine Erzieherin mit psychomotorischer und euthonischer Zusatzausbildung zur Verfügung.

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Als Familienzentrum sind wir mit den verschiedensten Institutionen und Praxen in der näheren Umgebung vernetzt :

- Jugendamt Kreis Düren (mit den unterschiedlichen Fachdiensten)

- Gemeinschaft Grundschule Aldenhoven

- Praxis für Ergotherapie Sterk

- Praxis für Logopädie

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die Kooperation mit den Therapeuten des Sozialpädiatrischen Zentrums SPZ Düren und dem Frühförderzentrum Jülich.Es findet ein regelmäßiger interdisziplinärer Informationsaustausch zur individuellen Förderung der Kinder statt. Die Therapieangebote des Frühförderzentrums können während des Kindergartenbesuches stattfinden.

 

Die Arbeit im Familienzentrum

Über die Arbeit unseres Familienzentrums können Sie sich auf der Internetseite der evangelischen Kirchengemeinde informieren. 

Sie haben noch Fragen zu der Arbeit in unserem Kindergarten oder Sie möchten Ihr Kind in unserer Einrichtung anmelden ?

 

Gerne informiert Sie die Leiterin der Einrichtung ausführlich in einem Gespräch. Dann haben Sie auch die Möglichkeit, in einem Rundgang die Arbeit mit den Kindern zu erleben.

Dazu vereinbaren Sie bitte einen Termin mit Michaele Stroben ,Tel. 02464/1610.